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Die
Wendelsheimer Trutzkopf
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Der
Trutzkopf, ein Weißnarr, ist eine der Wendelsheimer Narrenfiguren.
Sein Name geht auf eine Fratze (= tier-mensch-ähnliches Wesen) zurück,
die im Torbogen-Abschlußstein der ehemaligen Kelter (Zehntscheuer)
eingehauen war. Heute ist diese Fratze an der südöstlichen Seite
der Kronenscheuer zu sehen. In der Nähe befand sich die in Stein
gehauene Jahreszahl 1751, woraus geschlossen werden kann, daß auch
die Fratze aus dieser Zeit stammt. Der Stein mit der Jahreszahl befindet
sich heute am rechten Scheunentor der Zehntscheuer.
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1. Die Maske die Maske als dominierendes
Element dieser Narren besticht durch ihren tier-menschenähnlichen
Ausdruck. Dieser ergibt sich aus
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2. Der Kopfschmückbehang Auf der Grundlage eines gefütterten braunen Nesselstoffes sind etwa 200-220 grüne Stoffblätter schuppenartig aufgenäht. Die Blatt- bzw. Flammenform der Wangenpartie fortsetzend, sind zu beiden Seiten des Behanges rot-gelbe Blätter eingearbeitet (etwa der Fläche einer großen Hand entsprechend), die sich in den grünen Blättern verlieren.
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3. Das Häs Das Häs besteht
aus einem weißen Maleranzug, der bortenartig mit braunen geometrischen
Mustern an den Säumen von Jacke, Jackenärmel und Hose bemalt
ist.
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4. Die Stockkarpatsche Die Karpatsche mit
einer Länge von ca. 2,20 m wird von den Narren aufrecht in der Hand
getragen.
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5. Das Geschell Als Geschell trägt der Maskenträger zwei über Kreuz liegende Lederriemen mit jeweils 13 (bei Frauen sind es 11) vernickelten Narrenrollen aus Bronzeguß. Das Gewicht eines Stranges beläuft sich auf etwa 3 kg.
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6. Das Käppchen Wenn die Maske mit dem Kopfschmuckbehang nicht getragen wird, trägt der Narr ein gestricktes, blau-gelb geringeltes Käppchen mit zwei Poppeln - jeweils einen gelben und einen blauen (Farben des Wendelsheimer Wappens). |
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